Ligasaison der 1. Bundesliga Standard und Latein wird abgesagt

Sport

Nach der Begrüßung wurde erst die jeweilige Trainingssituation der Vereine abgefragt, um sich ein Bild von der aktuellen Situation machen zu können. Nicht alle Teams dürfen trainieren, teilweise gar nicht, teilweise nur unter Auflagen, aber in keinem Fall als komplettes Team.

Dies führte zur Diskussion, wie sich die anstehende Saison gestalten könne. Zwar hatten alle Ausrichter von Turnieren inzwischen eine Verschiebung ihrer Termine ab März/April erreicht, ob die Ligasaison jedoch stattfinden könnte, ist schwer einzuschätzen und als eher fraglich zu bewerten.

Bundessportwart Michael Eichert berichtete aus dem DTV-Präsidium und stellte vier mögliche Varianten der Saison vor:

1. Aussetzung des Auf- und Abstiegs: So werde sichergesteillt, dass Mannschaften keinen Nachteil erhalten, wenn die Teilnahme an Turnieren nicht möglich ist.

2. Ruhender Ligaplatz: Eine Formation entscheidet sich noch vor Saisonbeginn, ob ihr Startplatz ruht. Die Mannschaft kann an Turnieren teilnehmen, muss es aber nicht. Das bedeutet gleichzeitig, dass eine ruhende Mannschaft weder auf- noch absteigen kann.

3. Eine erneute Verlegung der Ligasaison in den Sommer oder Herbst, was allerdings zu Überschneidungen mit den bereits verschobenen Meisterschaften führen würde.

4. Eine Absage der kompletten Ligasaison der 1. Bundesliga.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass eine Entscheidung zeitnah zu treffen sei, weshalb Michael Eichert nach eingehender Diskussion zur Abstimmung aufrief:
14 Mannschaften entschieden sich für eine Absage, drei stimmten für die Durchführung der Saison. Es gab eine Erhaltung.

Im Verlauf des Videomeetings wurde auch die Möglichkeit von Pokalturnieren angesprochen. Hier stimmten zwölf Mannschaften zu, es gab fünf Enthaltungen.
Die teilnehmenden Vereine werden jetzt die Möglichkeit prüfen und ihre Bewerbungen dazu einreichen. Eine Teilnahme an Pokalturnieren ist freiwillig. Für eine Durchführung als Online-Turnier stimmten fünf Mannschaften.

Für das kommende Wochenende sind bereits alle Vereine der 2. Bundesliga eingeladen. Auch bei diesem Videomeeting wird eine Diskussion und mögliche Entscheidung erwartet.

Quelle: DTV






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