Tanzsport ist Individualsportart

Allgemeines

In allen Altersstufen seien der Bewegungsmangel und die daraus entstehenden körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheitsprobleme ein großes Thema. Betroffen sei dabei insbesondere der Breiten- und Freizeitsportbereich.

"Wir als Spitzenverband für den Tanzsport im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wollen Sie mit unserem offenen Brief nochmals darauf aufmerksam machen, dass Sport zu den wesentlichen Bestandteilen eines gesunden Lebens gehört. Gerade der Tanzsport, den wir alleine, zu zweit oder in einer Gruppe ausführen können, ist hierbei nachweislich und in hohem Maße gesundheitsfördernd, vor allem bei älteren Menschen", heißt es im Schreiben vom 19. Mai 2021 unter anderem.

Der Verband macht weitergehend darauf aufmerksam, dass über 2000 Vereine in Deutschland darauf warten, ihre erarbeiteten Hygienekonzepte anzuwenden und so ihr Tanzsportangebot wieder öffnen zu können. Als weitere Argumente liefert der Verband die sinkenden Inzidenzen und das fortschreitende Impftempo. 

Häusliche Gemeinschaft und feste Tanzpartner*innen

Unterstützung erhält der Verband vom DOSB. Gemeinsam haben beide die Besonderheiten des Tanzsports im Offenen Brief dargestellt und erläutert, warum der Tanzsport als Individualsportart zu betrachten ist. Dabei ist wichtig, dass die Mehrheit der Sportler*innen mit ihrer Partnerin bzw. ihrem Partner in häuslicher Gemeinschaft lebt oder Geschwister sind. Weitergehend gibt es im Tanzsport keine wechselnden Tanzpartnerschaften, es findet also kein Partnerwechsel im Rahmen der sportlichen Ausübung statt.

Deshalb sei der Tanzsport nach nach dem Verständnis des DTV und der Einordnung des DOSB keine Kontaktsportart im eigentlichen Sinn (z.B. im Vergleich zu Judo, Karate etc.), sondern den Individualsportarten zuzurechnen.

Weitere Besonderheiten lesen Sie hier:

Offener Brief 

Quelle: DTV






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